Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew gesteht akutes Defizit von Raketen für Flugabwehr

25.05.2026 20:24 Uhr
20:24 Uhr
The Telegraph: Russische Rakete "Oreschnik" derzeit nicht abfangbar
Für die russische ballistische Rakete "Oreschnik" gibt es derzeit keine Abwehrsysteme. Dies berichtet die britische Zeitung The Telegraph.
"Diese Waffe kann nicht abgefangen werden", heißt es in dem Bericht. Laut der Zeitung erreicht die Rakete eine Geschwindigkeit von mehr als Mach 10.
Auch andere westliche Medien reagierten ausführlich auf den russischen Schlag gegen Ziele in der Ukraine unter Einsatz von "Oreschnik". Dabei verwiesen sie sowohl auf die Folgen des Angriffs als auch auf die technischen Eigenschaften der Rakete.
Die New York Times schrieb, "Oreschnik" teile sich während des Flugs in mehrere Sprengköpfe auf, die auf steilen Flugbahnen flögen und dadurch von US-Systemen vom Typ Patriot nur schwer abgefangen werden könnten.
Die britische Zeitung The Independent berichtete über die zerstörerischen Folgen des Einsatzes. Der Journalist Ibrahim Naber von der Welt erklärte, die Nacht zum 24. Mai sei "beispiellos im gesamten Verlauf des Konflikts" gewesen.
20:10 Uhr
Flugabwehr zerstört ukrainische Drohnen über Russland
Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 14 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über den Gebieten Belgorod, Brjansk und Kursk vom Himmel geholt.
19:52 Uhr
Kiew gesteht akutes Defizit von Raketen für Flugabwehr

Archivbild: Ein Patriot-Flugabwehrraketenssystem in der UkraineEfrem Lukatsky / AP Die Ukraine leidet an einem erheblichen Mangel an Raketen für Flugabwehrsysteme, erklärt Juri Ignat, der Sprecher der ukrainischen Luftstreitkräfte. Ihm zufolge werde das Land wegen bestimmter Probleme mit Lieferungen auf eine "Hungerration" gesetzt.
Vertreter der ukrainischen Luftstreitkräfte bemühen sich "fast rund um die Uhr" im Ramstein-Format und in anderen Verhandlungsgruppen, wo die Ukraine selbst wenige – fünf bis zehn Raketen – für die Systeme PAC-3, NASAMS, IRIS-T und andere anfordern müsse, da die Munitionskosten sehr hoch seien, sagt Ignat. Die Nachfrage nach Flugabwehrraketensystemen und der dazugehörigen Munition sei vor dem Hintergrund des Konfliktes im Nahen Osten gestiegen.
19:31 Uhr
Ausfall der Strom- und Wasserversorgung in Belgorod nach ukrainischen Raketenangriffen
Am Montagmorgen war Belgorod ukrainischen Raketenangriffen ausgesetzt, teilt der provisorische Gouverneur Alexander Schuwajew mit. Getroffen wurden mehrere kritisch wichtige Infrastrukturobjekte. Infolge der Angriffe waren mehr als 35.000 Einwohner ohne Strom- und Wasserversorgung. Die zuständigen Dienste führen Reparaturarbeiten durch.
19:15 Uhr
Duma-Abgeordneter wirft Kallas "Hysterie" vor – Kritik an EU-Diplomatie nach Vergeltungsschlag

Die EU-Außenbeauftragte Kaja KallasUrheberrechtlich geschützt Russlands Politiker und westliche Kommentatoren kritisieren EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas scharf nach ihren Äußerungen zum russischen Vergeltungsschlag in der Ukraine. Im Fokus stehen zudem ihre China-Rhetorik sowie Vorwürfe undiplomatischer und eskalierender Wortwahl.
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18:54 Uhr
FSB nimmt Agent ukrainischer Geheimdienste fest
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Einwohner des Gebiets Cherson festgenommen, der mit dem ukrainischen Geheimdienst zusammengearbeitet hat. Dies teilte TASS unter Berufung auf die FSB-Abteilung in der Region mit.
Wie es heißt, soll der 1969 geborene Mann regelmäßig den Vertretern der ukrainischen Geheimdienste Informationen über die Stationierungsorte der russischen Einheiten auf dem Territorium der Region über einen ausländischen Messenger-Dienst übermittelt haben.
Gegen den Festgenommenen wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats eingeleitet. Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe.
18:31 Uhr
Befreiung von Dobropassowo im Gebiet Dnjepropetrowsk: Bedeutender Stützpunkt des Gegners eingenommen
Mit der Befreiung der Ortschaft Dobropassowo im Gebiet Dnjepropetrowsk haben die russischen Streitkräfte einen bedeutenden Stützpunkt der gegnerischen Verteidigung eingenommen. Laut dem Verteidigungsministerium ist dies dem weiteren Vorstoß russischer Truppen an der Frontlinie im Norden der Kampfzone förderlich.
18:11 Uhr
Hunderte Häuser während der Kämpfe um Dobropasowo befreit
Im Zuge der langwierigen heftigen Kämpfe um die Ortschaft Dobropasowo im Gebiet Dnjepropetrowsk haben die Soldaten des russischen Truppenverbandes Ost über 400 Häuser befreit. Dies berichtet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.
Zudem wurden mehr als zwei Kompanien der ukrainischen Streitkräfte, sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Bodenrobotersysteme und 25 Hexacopter vom Typ Baba Jaga außer Gefecht gesetzt.
Wie der Gesprächspartner der Agentur betonte, sei die Befreiung der Siedlung ein wichtiger Schritt für weitere Offensivaktionen der Soldaten des Verbandes Ost in die nördliche Richtung.
Am Montag berichtete das Verteidigungsministerium in Moskau über die Befreiung der Ortschaft Dobropasowo.
17:49 Uhr
Gebiet Saporoschje: Vater und seine Tochter durch ukrainischen Drohnenangriff verletzt
Ukrainische Truppen haben erneut das Gebiet Saporoschje angegriffen. Laut Gouverneur Jewgeni Balizki traf die gegnerische Drohne ein Auto. Ein Mann des Jahrgangs 1980 und seine Tochter des Jahrgangs 2008 wurden verletzt. Die beiden befinden sich in einem stabilen, aber ernsten Zustand. Sie erhalten medizinische Hilfe.
17:21 Uhr
Strom- und Wasserversorgung in AKW-Stadt Energodar wiederhergestellt
Nach fast vier Tagen ohne Strom und Wasser haben die zuständigen Dienste die Versorgung von Energodar, der Satellitenstadt des Atomkraftwerks Saporoschje, wiederhergestellt, berichtet der Direktor des Kraftwerks, Juri Tschernitschuk. Ihm zufolge wurden die Reparaturarbeiten während wiederholter Angriffe der Ukraine auf die Stadt abgeschlossen. Der Gegner setzt seine Attacken fort.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

