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Lawrow informiert Rubio: Übergang zu systematischen Schlägen auf militärische Ziele in Kiew

Russlands Außenminister Sergei Lawrow hat am Montag, dem 25. Mai 2026, mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen Marco Rubio telefoniert. Dabei habe er ihm im Auftrag von Wladimir Putin offiziell bekanntgegeben, dass die russische Armee mit systematischen Schlägen gegen militärische Objekte in Kiew begonnen habe.
Lawrow informiert Rubio: Übergang zu systematischen Schlägen auf militärische Ziele in Kiew

Das Außenministerium der Russischen Föderation hat am Montagabend berichtet, dass Außenminister Sergei Lawrow mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen Marco Rubio telefoniert habe. Dabei hat er die amerikanische Seite darüber informiert, so das Außenministerium in Moskau, dass die russischen Streitkräfte zu systematischen Angriffen auf Objekte in Kiew begonnen hätten, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt werden.

Wörtlich heißt es in der auf der Internetseite des Ministeriums veröffentlichten Presseerklärung:

"Im Auftrag des Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, informierte Sergei Lawrow die amerikanische Seite offiziell darüber, dass die Streitkräfte der Russischen Föderation als Reaktion auf die andauernden Terroranschläge des Kiewer Regimes gegen Zivilisten und zivile Objekte auf russischem Territorium systematische und konsequente Angriffe gegen Einrichtungen in Kiew durchführen, die für die Bedürfnisse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden, sowie gegen die Zentren, in denen die entsprechenden Entscheidungen getroffen werden."

Lawrow habe in dem Gespräch zudem die Erklärung des russischen Außenministeriums vom 25. Mai erwähnt, in der den Vereinigten Staaten sowie anderen Staaten mit Vertretungen in Kiew empfohlen wurde, die Evakuierung ihres diplomatischen Personals und anderer Staatsbürger aus der ukrainischen Hauptstadt sicherzustellen.

Der russische Außenminister habe im Verlauf des Telefonats sein Bedauern darüber zum Ausdruck gebracht, dass die im August 2025 auf höchster Ebene auf Vorschlag der USA getroffenen Vereinbarungen zum Ukraine-Konflikt durch "die dreisten Bemühungen der europäischen Eliten und des Kiewer Regimes" untergraben wurden. Die damals in Anchorage erzielten Absprachen hätten die Chance auf eine "nachhaltige, langfristige Lösung auf der Grundlage eines Interessenausgleichs" eröffnet. 

Außerdem habe ein Meinungsaustausch zu diplomatischen Initiativen in der Hormus-Krise und zur Situation um Kuba stattgefunden. Man habe sich gegenseitig versichert, trotz der bekannten Unstimmigkeiten die Bemühungen um eine Normalisierung der Arbeit der diplomatischen Vertretungen Russlands in den USA und der USA in Russland vorantreiben zu wollen.

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