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Deutscher Schwimmer gewinnt bei "Dopingspielen" in Las Vegas

Am vergangenen Wochenende ist die erste Austragung der "Enhanced Games" zu Ende gegangen. Dabei handelt es sich um eine Sportveranstaltung, in der Athleten dopen können, ohne sich Drogentests unterziehen zu müssen.

Schon das Marketing war sehr bemüht, das soziale Tabu des Dopings im Profisport unter "Fortschritt im Rahmen der Evolution des Menschen" darzustellen. Dieser transhumanistische Aspekt, sich der eigenen Evolution zu bemächtigen, wurde auch vor Ort angedeutet: Der prominente Unternehmer Bryan Johnson wohnte nämlich den "Enhanced Games" als wissenschaftlicher Beobachter bei.

Johnson nutzt alle biologisch und technologisch zugänglichen Mittel, um seine Lebensdauer künstlich zu verlängern. Sein Motto lautet "Don't Die", also "Stirb nicht", womit er sich mit der "Überwindung des Todes" in all seinen Facetten beschäftigt.

Bei aller aufgebrachten Mühe wurde lediglich ein Weltrekord gebrochen – im 50-Meter-Freistilschwimmen. Dieser erste Platz ging an den Griechen Kristian Gkolomeev, der neben seiner Teilnehmergage einen Weltrekord-Bonus von einer Million US-Dollar erhielt.

Der deutsche Schwimmer Marius Kusch gewann zwar die 100 Meter Schmetterling, verfehlte den Weltrekord aber um deutlich mehr als eine Sekunde.

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